







| |
Die Pfarrer von Paffrath
Zeitraum |
Pfarrer |
Ereignis |
1782-1822 |
Johann Jakob Siegen |
geboren am 6.12.1752 in Eil, Pfarre Urbach als Sohn der Eheleute Jakob
Siegen und Anna Sibilla Schmitz. Erhielt die Subdiakonatsweihe am
21.9.1776 auf den Titel des väterlichen Vermögens und wurde der Pfarre
Urbach zugeteilt. Die Priesterweihe erhielt er am 15.3.1777 auf den Titel
des „Gassen Gut" im Kirchspiel Merheim, Dorf Wichheim. Nach dem
Protokoll vom 3.5.1781 wurde er Vikar in Refrath, Pfarre Bensberg, und
tauschte diesen Titel nach dem Protokoll vom 21.3.1782 mit dem Pastor
Johann Gottfried Moll von Paffrath. Eine ganze Reihe von ihm
unterzeichneten Urkunden ist noch vorhanden. Die letzte, die
hypothekarische Eintragung einer jährlichen Lieferung von 50 Maß Öl
für die Kirche auf den staatlichen Hof Hebborn stammt vom 26.9.1820.
Die Siegenstraße in Refrath ist nach ihm benannt. |
1822-1832 |
Johann (Franz) Wilhelm Müller |
geb. am 3.5.1781 (4.5.1780?) zu Olpe im Bergischen. Die
Subdiakonatsweihe empfing er am 23.5.1781 auf den Titel des
Vikariebenefiziums und des Subsidiars der sel. Jungfrau Maria in Kürten.
Zum Priester geweiht am 27.9.1807. Am 22.7.1822 zum Priester von Paffrath
ernannt, eingeführt am 28.9.1822, nachdem er 15 Jahre Pfarrvikar gewesen
war. Zu Eingang eines neu angelegten Taufbuches beklagt er sich, dass er
weder ein Taufbuch noch andere Urkunden vorgefunden habe. An anderer
Stelle schreibt er: „Ich muss hier bemerken, dass ich die zwei
«eisernen Kühe» (Kühe, die zum eisernen Vermögensbestande des
Pastorats gehörten) mit den übrigen Stockgereiden, die zu Paffrath
gehören, bei meinem Antritt nicht hier vorgefunden habe, wie auch gar
keine Bücher, nur den Ofen, der im Stübchen steht, jedoch ohne Pfeife.
Paffrath, den 29.11.1822. Müller, Pastor." Die vermissten Bücher
haben sich aber nach und nach vorgefunden. Müller starb am 7.11.1832 in
Paffrath. |
zurück
1701-1782
1832-1905 |